Aktuelle Einsätze

Photovoltaikanlage: Module verschmorten, FF löschte

Samstag, 22. Oktober 2016_10:57, B 3/ Brand Dachstuhl

Am Samstagvormittag ist der Polizei eine Rauchentwicklung an einer Photovoltaikanlage mitgeteilt worden. Am Ort konnte festgestellt werden, dass es an vier Modulen der Anlagen zu einer Verschmorung kann. Grund hierfür dürfen Arbeiten des Besitzers an der Anlage gewesen sein. Die Feuerwehren Altenmarkt, Osterhofen und Langenamming hatten diesen Schmorbrand schnell unter Kontrolle. Durch den Brand entstand ein Schaden von ca. 2000 Euro.

Feuerwehr sucht Unfallfahrer

Mittwoch, 10. August 2016_19:07, THL 1/ VU mit PKWIMG_1777

Unfallflucht hat ein junger Mann in Langenamming, Stadt Osterhofen, begangen: Er hatte am Mittwoch, gegen 19 Uhr mit seinem Auto einen Telefonmasten gerammt. Der Fahrer war laut Polizei auf der Strecke von Maging nach Langenamming mit seinem Lkw entgegenkommenden Fahrzeugen ausgewichen. Dabei befuhr der Mann das Bankett, verlor die Kontrolle über seinen Laster, kam von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Telefonmasten. Der Unfallfahrer entfernte sich vom Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Da nicht auszuschließen war, dass der Mann umherirrte, suchte die Feuerwehr Langenamming den Bereich um die Unfallstelle ab. Nach weiteren Ermittlungen am Unfallort konnte der Unfallverursacher festgestellt und von einer Polizeistreife an seiner Wohnadresse aufgesucht werden. Der Grund für sein Verschwinden lag vermutlich an seiner Alkoholisierung. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und sein Führerschein sichergestellt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 3600 Euro.

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Donnerstag, 09. Juni 2016_16:02, THL 1/ Fahrbahn reinigen
FFW Langenamming und FFW Altenmarkt

Vorher
Vorher
Nachher
Nachher

 

Keller überflutet, Straßen überschwemmt

Mittwoch, 01. Juni 2016_15:22, Umwetter/ Keller unter Wasser

Machtlos gegenüber so viel Naturgewalt: Bei mehreren Privatanwesen in Zeitlarn, Künzing und weiteren Ortsteilen mussten die Feuerwehren die Keller auspumpen.
Machtlos gegenüber so viel Naturgewalt: Bei mehreren Privatanwesen in Zeitlarn, Künzing und weiteren Ortsteilen mussten die Feuerwehren die Keller auspumpen.

Die diesjährigen Wetterkapriolen haben auch vor der Gemeinde Künzing nicht halt gemacht: Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich der normalerweise nur knöcheltiefe Lindenbach am Mittwoch in reißende Fluten, trat über die Ufer und überschwemmte gnadenlos weite Teile des Dorfes Zeitlarn. Zudem stand in Forsthart ein Anwesen in der Donaustraße knapp einen Meter unter Wasser, während die FF Künzing drei Keller auspumpen und vier Straßenabschnitte reinigen musste. Gegen 14.30 Uhr alarmierte ein Anwohner aus Zeitlarn die Leitstelle der Feuerwehr. Innerhalb kürzester Zeit waren die Wehren aus Wallerdorf, Langenamming und Altenmarkt unter Einsatzleitung des 2. Kommandanten von Wallerdorf, Richard Huber, vor Ort. Bis in die Abendstunden pumpten sie Keller aus, befreiten Gebäude und die Straße von Schlamm. Die Kreisbrandmeister Konrad Seis und Christoph Thiele überzeugten sich vor Ort von der reibungslosen und professionellen Arbeit der Einsatzkräfte und lobten deren ehrenamtlichen Dienst. Einige Kleintiere ertranken. Die weitläufigen Wiesen entlang des Baches trugen saftiges Gras, das kurz vor dem Mähen zur Heuernte stand. Nun ist alles niedergedrückt, mit Schlamm verunreinigt und kann nicht mehr als Futter verwendet werden. Auch die Ortsdurchfahrt von Zeitlarn war nicht mehr passierbar. Selbst die ältesten Einwohner können sich nicht an derartige Ausmaße erinnern. Auch Diana Thiele, die mit der Feuerwehr Altenmarkt vor Ort im Einsatz war, beschreibt die Überflutung als überraschend heftig. Es erinnerte sie an das große Hochwasser, das auf die Woche genau vor drei Jahren die Ortschaften an der Donau bedroht hatte.

Der Lindenbach bei Zeitlarn überschwemmte weite Teile des Dorfes. Seine Fluten rauschten hinunter bis nach Künzing.
Der Lindenbach bei Zeitlarn überschwemmte weite Teile des Dorfes. Seine Fluten rauschten hinunter bis nach Künzing.

 

Mittwoch, 06. Januar 2016_09:51, VU mit PKW
FFW Langenamming

Einsatz_06. Jan. 16

 

Dienstag, 13. Oktober 2015_02:05, Brand Rauchentwicklung
Feuerwehren: FFW Altenmarkt, FFW Osterhofen, FFW Kirchdorf, FFW Langenamming und FFW Untergessenbach

 

Mittwoch, 23. September 2016_16:30, Brand Gebüsch
FFW Langenamming

Einsatz_23. Sept

 

Info zur Zukunft der Maiszucht

Sonntag, 16. August 2015_10:24, Sicherheitswache

Bei einem “Tag der offenen Tür” der Saatzucht-Firma Freiherr von Moreau haben sich am Sonntag 700 Personen über die Zukunft der Maiszucht informiert.
Im Mittelpunkt stand eine neue Saatzuchtstation, die vergangene Woche eingeweiht worden war.
Dr. Peter Weigold und andere Firmenmitarbeiter führten die Gäste durch das Gebäude, durch die Zuchtgärten und den Maschinenpark der vier Mitarbeiter straken Firma.
Geschäftsführer Ludwig Feldmeier suchte das Gespräch mit den Besuchern, die bayerische Spezialitäten genossen und sich musikalisch von den “Klousterer Musikanten” unterhalten ließen.
Die kleinen Gäste kamen beim Kinderprogramm auf ihre Kosten, das der Kreisjugendring Deggendorf konzipiert hatte.

 

Saatzucht sichert Ernährung in der Zukunft

Freiherr von Moreau GmbH feiert Firmenverlagerung nach Osterhofen

Mittwoch, 12. August 2015_08:22, Sicherheitswache

Mit einem symbolischen Scherenschnitt eröffneten Vertreter aus Politik und Saatzucht-branche eine neue Saatzuchtstation in Osterhofen: Swen Wolke, Vorstand der FarmSaat Ag (v.l.), Jakob Opperer, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Ministerialdirektor Hubert Bittlmayer, Deggendorfs stellvertretender Landrat Peter Erl, Ludwig Feilmeier, Geschäftsführer der Freiherr von Moreau GmbH und Osterhofens Bürgermeisterin Liane Sedlmeier.
Mit einem symbolischen Scherenschnitt eröffneten Vertreter aus Politik und Saatzucht-branche eine neue Saatzuchtstation in Osterhofen: Swen Wolke, Vorstand der FarmSaat AG (v.l.), Jakob Opperer, Präsident der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Ministerialdirektor Hubert Bittlmayer, Deggendorfs stellvertretender Landrat Peter Erl, Ludwig Feilmeier, Geschäftsführer der Freiherr von Moreau GmbH und Osterhofens Bürgermeisterin Liane Sedlmeier.

Vertreter aus Politik, Gesellschaft und der Saatzucht-Branche haben am Mittwoch auf einem Bauernhof im Weiler Bruderamming eine Saatzuchtstation für Mais eröffnet. Die Niederbayerische Freiherr von Moreau Saatzucht GmbH betreibt die Anlage in Zusammenarbeit mit der FarmSaat AG aus Nordrhein-Westfalen.
Im Umfeld der Zuchtstation werden seit einem Jahr auf einer Versuchsfläche von 60 Hektar Maissorten gezüchtet. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 1,5 Millionen Euro. Die neue Zuchtstation ist 700 Quadratmeter groß und zwischen April 2013 und Juli 2014 entstanden. 2012 hat Freiherr-von-Moreau-GmbH-Geschäftsführer Ludwig Feldmeier den Hof gekauft, den er auch landwirtschaftlich nutzt.
Am kommenden Sonntag, 16. August 2015 lädt die Freiherr von Moreau GmbH die Bevölkerung von 11 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür nach Bruderamming ein.

 

Küchenbrand rechtzeitig erkannt – Rauchmelder verhinderte größeren Schaden

Samstag, 08. August 2015_23:57, Brand Wohnhaus/ Person in Gefahr

Zu einem Wohnungsbrand in der Asamstraße sind die Feuerwehren Altenmarkt, Arbing, Langenamming, Osterhofen und Winzer am Samstag kurz nach Mitternacht ausgerückt: Eine 56-jährige Anwohnerin hatte laut Polizei aus Versehen das Cerankochfeld eingeschaltet gelassen und die Wohnung verlassen. Eine abgestellte Plastikdose war verschmort und hatte leicht zu brennen begonnen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung ging der Rauchmelder an, den ein Nachbar bemerkte. Die alarmierten Wehren öffneten die Wohnungstüre und löschten den Herd. Während der Entrauchung der Wohnung kam die Anwohnerin nach Hause. Eine Nachbarin erlitt einen leichten Schock und wurde vorsorglich in das Klinikum gebracht. Trotz der starken Rauchentwicklung wurden bei den Nachbarn keine Vergiftungsanzeichen wahrgenommen. Gegen die Anwohnerin ermittelt die Polizei wegen fahrlässigen Umgangs mit Brandstätten.
Ausschlaggebend für den relativ geringen Schaden war der Rauchmelder, betont Kreisbrandmeister Xaver Altschäfl. Nur so konnte der Brand rasch bemerkt und durch die Atemschutzträger der Feuerwehr gelöscht werden. Sonst hätte sich der Brand leicht ausbreiten und mehr Schaden oder eventuell sogar Verletzte verursachen können.

 

100 Einsatzkräfte suchten nach dementen Mann

Freitag, 07. August 2015_15:08, Personensuche

Rund 100 Einsatzkräfte waren am Freitagnachmittag auf der Suche nach einem dementen Mann im Landkreis Deggendorf. Der Mann verließ gegen 14.30 Uhr das Wohnhaus im Osterhofener Nordwesten. Seine Frau meldete ihn dann als vermisst, weil er aufgrund seiner Demenz örtlich keine Zuordnung mehr herstellen kann. Der umherirrende Mann wurde dann von den umliegenden Feuerwehren Osterhofen, Altenmarkt, Wisselsing, Langenamming, Haardorf, Aicha, Niedermünchsdorf, Arbing, Langenisarhofen und Deggendorf, sowie Einsatzkräften des BRK und der Polizei gesucht.
Eine erhöhte Gefahr bestand noch hinzu wegen der naheliegenden Bahngleise. Nach knapp zwei Stunden wurde der Mann dann von Kräften der Feuerwehr unverletzt aufgegriffen, wie die Polizei mitteilt. Der sich im Anflug befindliche Polizeihubschrauber konnte wieder abdrehen.

 

Defekter Ölofen verursacht Brand

Freitag, 16. Januar 2015_19:05, Brand Zimmer

500 Euro Sachschaden sind am Freitagabend beim Brand eines Ölbadeofens in Obergessenbach entstanden. Wie die Polizei berichtet, beheizte eine Anwohnerin der Gartenstraße den Ölbadeofen, der allerdings einen Schaden aufwies: Es wird vermutet, dass ein Heizeinsatz abbrach, so dass es im näheren Bereich des Ofens zu brennen begann. Durch die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Der durch den Brand verursache Schaden hält sich in Grenzen, laut Polizei wurden offensichtlich nur Wände verrußt. Eingesetzt waren die Wehren aus Untergessenbach, Langenamming, Altenmarkt, Kirchdorf und Osterhofen.

 

Schwere Brandstiftung: Lappen auf Kochplatte entzündet

Samstag, 06. Dezember 2014_17:26, Brand Rauchentwicklung

Wegen schwerer Brandstiftung ermittelt die Polizei Plattling gegen einen Unbekannten: Dieser ließ am Samstag, 06.12.2014 in den Räumen der Landjugend Altenmarkt zwei Lappen auf einer Kochplatte entzünden. Laut Polizei betrat der Täter die Räume im Klosterbereich zwischen 16 und 17.20 Uhr. Im Aufenthaltsraum legte er zwei Lappen auf die hintere Kochplatte und schaltete diese auf halbe Stärke ein. Rückkehrende Landjugendmitglieder stellten die Brandstelle fest und setzten um 17.23 Uhr den Notruf ab. Die Polizei schätzt aufgrund der Vorgehensweise zur Brandentstehung, dass die Tat gegen 17 Uhr erfolgte. Die alarmierten Feuerwehren Altenmarkt, Arbing, Osterhofen und Langenamming löschten den Brand und entrauchten die Räume. Beschädigt wurde die Wand und die Arbeitsplatte im Nahbereich der Kochstelle sowie die Platte selbst. Der Schaden dürfte bei 1000 Euro liegen. Glücklicherweise war kein Feuer auf die Küchenmöbel übergegangen. Hinweise zum Täter erbittet die PI Plattling unter 09931/9164−0

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Brand Rauchentwicklung in Altenmarkt

Freitag, 28. November 2014_22:21
FFW Altenmarkt, FFW Osterhofen, FFW Langenamming

 

Sturm “Gonzalo” fegte über Langenamming: Wenig Einsätze in der Region

Dienstag, 21. Oktober 2014_23:22, Baum über Fahrbahn

Während ein ausgewachsener Herbststurm in Bayern in der Nacht zum Mittwoch Millionenschäden anrichtete, blieben die Schäden im Verbreitungsgebiet äußert gering. Zwar meldete das Polizeipräsidium Niederbayern “ein erhöhtes Einsatzaufkommen”, zu großen Einsätzen im Raum Osterhofen kam es jedoch nicht. Die Feuerwehr Osterhofen musste nicht ausrücken, teilte Stadtkommandant Manfred Ziegler mit. Nur die umliegenden Wehren Langenamming, Göttersdorf, Untergessenbach und Gergweis wurden wegen umgefallener Bäume und Äste alarmiert.

 

Brand Gebüsch in Forsthart

Dienstag, 27. August 2014_13:24
FFW Forsthart, FFW Langenamming

 

Stadel brennt lichterloh – Wohnhaus gerade noch gerettet

Sonntag, 06. Juli 2014_23:53, Brand Bauernhof

Waren Brandstifter am Werk? Die Polizei ermittelt in allen Richtungen und bittet um Hinweise – 20 Feuerwehren im Einsatz – 250 000 Euro Schaden

2014-07-06 Großbrand Galgweis (240)

Ist es Zufall oder wieder eine ähnlich rätselhafte Brandserie wie im vergangenen Jahr? Innerhalb von zwei Tagen hat es im südlichen Landkreis Deggendorf sechsmal gebrannt: Nach einer Maschinenhalle in Oberndorf, einem Getreidefeld bei Galgweis, einem Holzhaufen in Arbing, einer Gartenhütte in Gergweis und einem erneuten Feldbrand bei Forsthart ging in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Gebäudeteil eines Vierseithofs in Flammen auf. Gegen Mitternacht wurde die Feuerwehr alarmiert – eine Nachbarin hatte laut Polizei über Notruf den Brand gemeldet. Sie hatte zudem die Bewohnerin, eine ältere Dame, aus dem angrenzenden Wohnhaus geholt. Auch Stadtrat Matthias Meier war durch ein Hupkonzert auf den Brand aufmerksam geworden und setzte eine Alarmierung ab: Zu dieser Zeit ging bereits die Sirene los, schildert er, wenige Minuten später stand er als Mitglied der Galgweiser Wehr am Brandort. Als die Einsatzkräfte von 20 Feuerwehren aus drei Landkreisen eintrafen, brannte das Gebäude bereits lichterloh. Laut Polizei handelte es sich um den ehemaligen Getreidespeicher des nicht mehr landwirtschaftlich genutzten Vierseithofes.

Der ehemalige Getreidespeicher des Vierseithofs wurde ein Raub der Flammen. Die zahlreichen Feuerwehr-Einsatzkräfte konnten jedoch ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus (siehe Bild oben) verhindern
Der ehemalige Getreidespeicher des Vierseithofs wurde ein Raub der Flammen. Die zahlreichen Feuerwehr-Einsatzkräfte konnten jedoch ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus (siehe Bild oben) verhindern.

Der ehemalige Getreidespeicher des Vierseithofs wurde ein Raub der Flammen. Das gemauerte Gebäude mit Ziegeldach diente lediglich noch als Lager, überwiegend für Holz. Ein Traktor konnte rechtzeitig herausgezogen werden, bevor das Gebäude ein Raub der Flammen wurde. Zwischendurch stand es “Spitz auf Knopf”Verletzt wurde niemand. Die Bewohnerin trug allerdings einen gewaltigen Schrecken davon. Bis vor zwei Jahren bewohnte sie das Gebäude zusammen mit ihrer Schwester, seit deren Tod kümmert sich eine Nachbarin um die ältere Dame. Die verfolgte fassungslos das Geschehen auf ihrem Anwesen. Zuvor hatten die Helfer vom BRK-Rettungsdienst sich um sie gekümmert, doch zum Glück blieb sie unverletzt. Mit zehn Mann war das BRK angerückt, hauptsächlich, um die Einsatzkräfte der Feuerwehr abzusichern, wie Einsatzleiter Erwin Kaupa erklärte. Später wurden weitere Kräfte an den Brandort gerufen – sie brachten Getränke für die Einsatzkräfte, die im Pendelverkehr für genügend Löschwasser an der Einsatzstelle sorgten und auch mit der Drehleiter und dem Gelenkmast der Vilshofener Feuerwehr den Flammen zu Leibe rückten. Es dauerte lange, bis sie das Feuer in dem großen Gebäudeteil unter Kontrolle hatten. Ein Übergreifen auf die übrigen Gebäude und das Wohnhaus konnten sie dank des raschen Einsatzes verhindern. Dennoch stand es zwischendurch “Spitz auf Knopf”, erinnert sich Matthias Meier, weil eine Brandmauer dem Feuer nicht standhielt. Hätten die Flammen auf das Nebengebäude übergriffen und die Photovoltaikplatten erfasst, wäre es auch für die Wehrmänner am Einsatzort zu gefährlich geworden. Nach den Löscharbeiten sicherte der THW-Ortsverband Deggendorf das einsturzgefährdete Gebäude ab. Den Schaden beziffert die Polizei mit rund 250000 Euro. Die Ermittlungen zur derzeit noch unbekannten Brandursache wurden vor Ort von Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kripo Straubing übernommen. Eingesetzt waren die Feuerwehren Galgweis, Gergweis, Forsthart, Osterhofen, Oberndorf, Pörndorf, Göttersdorf, Walchsing, Roßbach, Aldersbach, Deggendorf, Künzing, Schwarzach, Untergrafendorf, Kriestorf, Otzing, Arnstorf, Johanniskirchen, Vilshofen, Egglham, Langenamming, Untergessenbach und Wisselsing, sowie die Unterstützungsgruppe der Örtlichen Einsatzleitung des Landkreises Deggendorf (UG-ÖEL Deggendorf), Polizei, THW, BRK mit Schnelleinsatzgruppe zur Verpflegung der Kräfte. Insgesamt befanden sich über 200 Personen im Einsatz. Inzwischen macht sich Angst im Dorf breit: Angesichts der Häufung der Brände liegt der Verdacht nahe, dass es sich jeweils um die Tat eines Brandstifters handeln könnte. Die Dorfbewohner im Vilstal treibt die Sorge um: Was passiert als nächstes? Jeder hat Angst um das eigene Anwesen, auch der Galgweiser Stadtrat Matthias Meier schildert, dass er nachts nicht mehr ruhig schlafe. Wenige Stunden vor dem Brand in Galgweis hat er beobachtet, dass ein Streifenwagen der Polizei durch den Ort fuhr. Die Dorfbewohner hoffen, dass dies in den nächsten Tagen häufiger der Fall sein werde, sagt Meier. Die Polizei fährt Streife und hat ein erhöhtes Augenmerk auf das Vilstal, erläutert Kriminaloberkommissarin Karin Harbeck von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Straubing. Aus taktischen Gründen kann sie jedoch keine weiteren Angaben machen. Noch sei unklar, ob es sich tatsächlich um Brandstiftung handelt: Diese könne sie weder bestätigen noch ausschließen, so die Pressesprecherin. Die Polizei ermittle mit Hochdruck in alle Richtungen. Unklar ist auch, ob die sechs Brandfälle tatsächlich zusammenhängen oder – zumindest zum Teil – andere Ursachen haben. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise oder verdächtige Beobachtungen unter der Telefonnummer 0991/3896-100. In Galgweis ist man ratlos. Und befürchtet, dass die Serie weitergeht. Die Feuerwehr Galgweis hat jedenfalls ihr Einsatzauto gleich wieder neu bestückt, um auf jeden Fall für einen weiteren Einsatz gerüstet zu sein, sagt Matthias Meier.