2016

Die Feuerwehrjugend hat´s drauf

Kreibrandinspektor Bernhard Süß (verdeckt) bedankte sich bei den "Amminger Jugendlichen" für ihr Engagement und übergab mit Kreisjugendwart Hans Scheungrab (rechts) die Abzeichen an die Teilnehmer
Kreibrandinspektor Bernhard Süß (verdeckt) bedankte sich bei den “Amminger Jugendlichen” für ihr Engagement und übergab mit Kreisjugendwart Hans Scheungrab (rechts) die Abzeichen an die Teilnehmer

Am Samstag, 08. November, nahmen fünf FeuerwerhranwärterInnen am diesjährigen Bayerischen Wissenstest in Metten teil. Die Aufgaben dessen behandelten das Themengebiet „Brennen & Löschen“, bei dem die Inhalte Brandvorgang, Brandklassen und deren Löschmethoden besonders im Mittelpunkt standen. Nach zwei Wochen intensiver Vorbereitung konnte man Thomas Krenn, Christian Lechner, Kristina und Verena Streibl der Stufe 1, sowie Katrin Streibl der Stufe 3 zum Bestehen des Bay. Wissenstest gratulieren. Die ausbildenden Jugendwarte Anton Streibl, Felix Mayrhofer und der Kommandant Josef Eineder bedanken sich bei den Jugendlichen für die rege Teilnahme an den Übungen.

Ein Herz für Bienen

Feuerwehrjugend Langenamming baute bei „Zeit für Helden“ ein Wildbienenhotel

Das fertige Wildbienenhotel
Das fertige Wildbienenhotel
Die Jugendfeuerwehrler bedankten sich bei Liane Sedlmeier für die Patenschaft bei "3 Tage Zeit für Helden".
Die Jugendfeuerwehrler bedankten sich bei Bürgermeisterin Liane Sedlmeier für die Patenschaft bei “3 Tage Zeit für Helden”.

Ein nachhaltiges Projekt für „Zeit für Helden“ suchten sich die Feuerwehrjugend Langenamming aus – sie bauten ein Wildbienenhotel. Für die tolle Aktion konnten sie Bürgermeisterin Liane Sedlmeier als Patin gewinnen. Tatkräftig unterstützt wurden die 12 Jugendlichen dabei von ihrem Projektleiter und 1. Kommandant Josef Eineder, Jugendwart Anton Streibl, Schriftführer Martin Maier sowie von der Zimmerei Werner Krenn und Landtechnik Manfred Heißenhuber. Des Weiteren wurden sie von der Firma System Bau Wolf unterstützt. Bereits im Jahre 2007 hatte man sich an der „Heldenaktion“ beteiligt und ein Bienenhotel sowie zahlreiche Infotafeln aufgestellt. Da das Bienenhotel nach vielen Jahren sehr verwittert war, entschloss man sich, erneut an einer anderen Stelle ein noch größeres Wildbienenhotel zu bauen. Der bestehende Park mit seinen Infotafeln wird noch zusätzlich erweitert. ebenfalls erhielten ein Tisch und zwei Bänke, die als Rastplatz dienen, neue Sitzbretter, die noch Brauchbaren wurden abgeschliffen. Am Rastplatz wurden ebenfalls die Schautafeln renoviert. Nachdem das Grundgestell für das Wildbienenhotel fest verankert war, konnte mit dem Befüllen der einzelnen Kammern mit Holzblöcken und Bambusrohren begonnen werden. Die Jugendlichen waren fleißig am Bohren, Schrauben und Hämmern, denn das Hotel sollte zahlreiche Schlafplätze für die Wildbienen bekommen. Dazu mussten erst noch die vielen Löcher gebohrt werden. Einen naturgerechten Abschluss bildete das bepflanzte Dach das mit Spezialflies und Fohle ausgelegt wurde und worauf spezielle Erde verteilt wurde. So fanden 70 Pflanzen auf dem Dach des Wildbienenhotels einen neuen Platz, die in Zukunft die Bienen anlocken sollen. Mit einem groben Draht wurden die Holzblöcke im Bienenhotel befestigt, damit nichts herausfallen kann. In hervorragender Teamarbeit schaffte es die Feuerwehrjugend in „3 Tage Zeit für Helden“ ihr Projekt auf die Beine zu stellen. Sie dankten allen Helfern und Sponsoren für die tolle Unterstützung.

Die Helden-AG
Die Helden-AG

Eisverkauf als Abschluss von “Zeit für Helden”

Abschlussfest_Heldenzeit

Bei Eis und Limo waren alle Mühen schnell vergessen: Die Jugendgruppe der Feuerwehr Langenamming hat am Sonntag, 17. Juli, den Abschluss der Aktion “Drei Tage Zeit für Helden” gefeiert. 50 Personen waren gekommen, um sich die Arbeitsergebnisse der Jugendlichen anzusehen: Diese hatten ein Wildbienenhotel gebaut und eine alte Bank renoviert. Auf dieser ließen sich Besucher wie Line Streibl (l.) und Teilnehmer an der Helden-Aktion wie Felix Mayrhofer (r.) ihr Eis schmecken. Kommandant Josef Eineder und Vorsitzender Xaver Eckl dankten den Jugendlichen für ihren Einsatz. Geblieben vom Fest sind 176 Euro, die der Verein an die Hochwasseropfer im Landkreis Rottal-Inn spendet. Die Projekte aller 69 Gruppen, die sich im Landkreis an der Helden-Aktion beteiligt haben, werden in einer Sonderbeilage der DZ am Samstag, 30. Juli, präsentiert.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Die Jugendgruppe der FW Langenamming, hier Johannes Brandl (l.) und Andreas Lechner, bei der Aktion „3 Tage Zeit für Helden“. Als Abschluss veranstaltet der Verein am Sonntag, 16. Juli ein Fest.
Die Jugendgruppe der FW Langenamming, hier Johannes Brandl (l.) und Andreas Lechner, bei der Aktion „3 Tage Zeit für Helden“. Als Abschluss veranstaltet der Verein am Sonntag, 16. Juli ein Fest.

Die Feuerwehr Langenamming veranstaltet als Abschluss der Aktion „3 Tage Zeit für Helden“ am Sonntag ein Fest, zu dem alle eingeladen sind. Im Mittelpunkt wird die Jugendgruppe der Feuerwehr stehen. Sie ist gestern in die landkreisweite Helden-Aktion gestartet. Die Jugendlichen bauen in der Schreinerei von Werner Krenn in Maging ein Wildbienenhotel. Außerdem restaurieren sie im Stadel von Ludwig Jahrstorfer in Langenamming eine alte Bank. Koordiniert wird das Langenamminger Projekt von Kommandant Josef Eineder, Vorstand Xaver Eckl, Jugendwart Toni Streibl und Schriftführer Martin Maier. Beim Abschlussfest bewirtet die Wehr die Gäste mit Eis und Getränken. Es findet zwischen 14 und 17 Uhr am Radweg zwischen Altenmarkt und Unternberg statt. Die Wehr spendet den Erlös an die Opfer der Flutkatastrophe im Landkreis Rottal-Inn.

Feuerwehr als Forschungsgegenstand

Kommandant Eineder freute sich über Krügers Interesse an der Feuerwehr Langenamming und bedankte sich bei dem Wissenschaftlicher mit einem Feuerwehrkrug.
Kommandant Eineder freute sich über Krügers Interesse an der Feuerwehr Langenamming und bedankte sich bei dem Wissenschaftlicher mit einem Feuerwehrkrug.

Die Feuerwehr Langenamming beteiligte sich am Freitagabend, 08. April, an einem Forschungsprojekt der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Der LMU-Mitarbeiter und Soziologe Maik Krüger (l.) hat dafür vier junge Feuerwehr-Mitglieder befragt. Die Ergebnisse verwendet Krüger für seine Doktorarbeit. Sie trägt den Titel: „Heute nicht mehr, und wenn auf’m Land‘ – Vorstellungen junger Erwachsener (in Bayern) zur Gestaltung von Fürsorge“. Als Langenammings Kommandant Josef Eineder hörte, dass für die Untersuchung Feuerwehren gesucht werden, meldete er sich und bekam sogleich eine Zusage. Neben der Feuerwehr Langenamming nehmen auch Fußballvereine und Jugendzentren aus ganz Bayern an dem Forschungsprojekt teil. Abgeschlossen soll es schätzungsweise 2019 sein.

Smarte Jugendfeuerwehr

Bei diesem Test, welcher aus praktischen und theoretischen Aufgaben besteht, können die Teilnehmer die begehrten Abzeichen in den Stufen Bronze, Silber und Gold erreichen.

Die "Amminger Jugend" beim Oberösterreichischen Wissenstest im Rettungszentrum in Osterhofen. Bild: v.l.n.r. Stadtkommandant Manfred Ziegler, Oberbrandrat Fritz Prenninger, Johannes Brandl, Simon Jahrstorfer, Sebastian Brandl, Andreas Lechner, Thomas Lechner (alle Gold), Jugendwart Anton Streibl, Katrin Streibl (Silber), Kommandant Josef Eineder, Kreisjugendwart Hans Scheungrab und Hauptamtswalter Herbert Hein.
Die “Amminger Jugend” beim Oberösterreichischen Wissenstest im Rettungszentrum in Osterhofen. Bild: v.l.n.r. Stadtkommandant Manfred Ziegler, Oberbrandrat Fritz Prenninger, Johannes Brandl, Simon Jahrstorfer, Sebastian Brandl, Andreas Lechner, Thomas Lechner (alle Gold), Jugendwart Anton Streibl, Katrin Streibl (Silber), Kommandant Josef Eineder, Kreisjugendwart Hans Scheungrab und Hauptamtswalter Herbert Hein.

Frauen sind in der Feuerwehr stark im Kommen. Das hat der oberösterreichische Wissenstest der Jugendfeuerwehr am Samstag, 05. März, im Rettungszentrum eindrucksvoll gezeigt. Unter den insgesamt 156 Teilnehmern waren 41 Mädchen. Das entspricht einem Anteil von 27 Prozent. Den Bewerb leitete Kreisjugendwart Hans Scheungrab zusammen mit Hauptamtswalter Herbert Hein vom Bezirksfeuerwehrkommando Ried im Innkreis. An zehn Stationen zeigten die Jugendlichen ihr Wissen in Theorie und Praxis. Die Prüfung umfasste nicht nur das Feuerwehrwesen, sondern reichte weit in den Alltag hinein. Da kann das Mobiltelefon noch so smart sein, in der Jugendfeuerwehr sind sie smarter: Um die Himmelsrichtung zu bestimmen, genügen die Zeiger einer Armbanduhr. Falls diese nicht vorhanden ist, reicht den Jugendlichen ein Blick auf die Jahresringe eines Baumstumpfes oder den Moosbewuchs eines freistehenden Baumes, um zu wissen, wo Westen ist. Auch die Orientierung im Gelände mittels Karte und Kompass bereitet den Jugendfeuerwehrlern keine Probleme. Gelegentlich verdrängen Jugendliche, aber auch Erwachsene, was ein verkehrssicheres Fahrrad ausmacht. An einem “Drahtesel” mussten die Jugendlichen Mängel wie fehlende Reflektoren und defekte Beleuchtung erkennen. Jugendliche mit Moped-Führerschein waren nicht aus dem Schneider: Sie mussten auf Bildern Verkehrssituationen einschätzen. Laien kennen die Warntafeln, die auf gefährliche Stoffe hinweisen. Feuerwehrleute wissen zusätzlich, was die einzelnen Symbole bedeuten. Bei einem Silounfall stehen möglicherweise keine Schilder herum, die auf gefährliche oder gar explosive Gase hinweisen. Feuerwehranwärter sind sich der Gefahr bewusst und handeln entsprechend umsichtig. An jeder Station fungierten jeweils eine Führungskraft aus dem Landkreis Deggendorf und ein oberösterreichischer Feuerwehr-Kamerad als Schiedsrichter. Die Station “Erste Hilfe” besetzten Angehörige der BRK-Bereitschaft Osterhofen. Kreisjugendwart Hans Scheungrab bedankte sich abschließend bei allen Helfern und gratulierte den Jugendlichen zum Leistungsabzeichen. 57 Teilnehmer absolvierten den Wissenstest in der Stufe Bronze, 49 in Silber und 50 in Gold.

In der Feuerwehr lernt man fürs Leben

Johannes und Sebastian Brandl, Andreas und Thomas Lechner (alle Gold), Katrin Streibl, Simon Jahrstorfer (beide Silber), Verena Streibl und Thomas Krenn (beide Bronze) legten erfolgreich die Jugendflamme ab – Wissen und Können in Theorie und Praxis gefordert

Bild: (v.l.n.r.) Stadtkommandant Manfred Ziegler, Kdt. Josef Eineder, Jugendwart Anton Streibl (4 v.l.) mit den Jugendlichen, Kreisjugendwart Hans Scheungrab, Ehren-KBR Leopold Schmid und Ehren-KBI Klaus Heller
Bild: (v.l.n.r.) Stadtkommandant Manfred Ziegler, Kdt. Josef Eineder, Jugendwart Anton Streibl (4 v.l.) mit den Jugendlichen, Kreisjugendwart Hans Scheungrab, Ehren-KBR Leopold Schmid und Ehren-KBI Klaus Heller

Starker Feuerwehr-Nachwuchs: 129 Burschen und Mädchen haben am Samstag, 23. Januar, im Rettungszentrum die Jugendflamme absolviert. Etliche Teilnehmer waren “Wiederholungstäter”: Sie legten Stufe II oder III ab. Das freute besonders Kreisjugendwart Hans Scheungrab. Eine erfolgreiche Jugendarbeit ist entscheidend, damit die Freiwilligen Feuerwehren auch in Zukunft über genügend Aktive verfügen. Die Prüfung fand gewissermaßen unter erschwerten Bedingungen statt: Glatteis und Schnee forderten eine Reihe von Unfällen und damit den Einsatz von Führungskräften und Wehrleuten. Die Jugendlichen bekamen davon wenig mit: Sie saßen konzentriert und diszipliniert über den Fragen zur Jugendflamme und demonstrierten den Schiedsrichtern ihr Können. Das spricht für die hohe Schlagkraft der Feuerwehr: Wo sie gebraucht wird, ist sie zur Stelle. Ganz gleich ob in der Ausbildung oder im Einsatz. Wenn es sein muss, auch zeitgleich. Die Teilnehmer kamen von rechts und links der Donau aus folgenden Feuerwehren: Forsthart, Galgweis, Gergweis, Kirchdorf, Künzing, Langenamming, Wallerdorf, Außernzell, Moos, Neuhausen, Osterhofen, Pielweichs, Plattling-Pankofen, Wallerfing-Neusling und Waltersdorf. Die Anforderungen der Prüfung orientierten sich an der Bayrischen Jugendleistungsprüfung und der Leistungsprüfung “Die Gruppe im Löscheinsatz”. Gefordert waren das Vorgehen bei Brandverletzungen und das richtige Absetzen eines Notrufes. Praxisorientiert mussten die Feuerwehrler zeigen, dass sie gängige Knoten wie Mastwurf, Spierenstich und Zimmermannsknoten beherrschen. Bei der Feuerwehr lernt man Nützliches nicht nur für den Einsatz, sondern für das Leben: In Stufe III mussten die Jugendlichen eine Krawatte binden. Früher lernten das die Rekruten bei der Bundeswehr. Seit der Aussetzung der Wehrpflicht gerät dieses Alltagswissen in den Hintergrund. Bei der Jugendflamme wartete mancher Bursche mit dem doppelten Windsor auf, den er vom Großvater gelernt hatte. Nicht nur der Langbinder musste sitzen, auch das Standrohr bei einem Unterflurhydranten wollte richtig gesetzt sein. Wichtig war auch der richtige Umgang mit dem Handfunkgerät und das Absetzen einer korrekten Meldung. Nach bestandener Prüfung gratulierten die Kreisjugendwart Hans Scheungrab, KBM Manfred Ziegler, Ehren-KBI Klaus Heller und die Schiedsrichter den Jugendlichen. Besonderer Dank galt der FF Osterhofen, die ihre Räumlichkeiten im Rettungszentrum zur Verfügung gestellt und die Gäste bewirtet hatte.