Verein 2016

Feuerwehr Langenamming spendet für Flutopfer

Die Spende übergaben Schriftführer Martin Maier (v. l.), Kommandant Josef Eineder und Andreas Lechner, der die Jungfeuerwehr vertrat.
Die Spende übergaben Schriftführer Martin Maier (v. l.), Kommandant Josef Eineder und Andreas Lechner, der die Jungfeuerwehr vertrat.

Die Feuerwehr Langenamming hat 500 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe im Landkreis Rottal-Inn gespendet. Die Wehrkräfte kamen am Dienstagnachmittag, 25. Oktober, zur Geldübergabe im Landratsamt Rottal-Inn mit dem dortigen Landrat Michael Fahmüller (2. v. r.) und Kreisbrandrat Hans Prex zusammen. Nach Angaben der beiden ist die Not der Menschen im Rottal zum Teil immer noch groß. Im Juni hatte plötzlich eintretender Starkregen Teile des Rottals von der Außenwelt abgeschnitten, sieben Tote gefordert und einen Millionenschaden verursacht. Landrat Fahmüller und Kreisbrandrat Prex dankten der Feuerwehr für ihre Unterstützung. Das Geld hat sie hauptsächlich durch ein Abschlussfest zur Aktion „3 Tage Zeit für Helden“ sowie einen Feuerwehraktionstag eingenommen.

Als der Bayerwald nach Obergessenbach kam

Auftritt der Musikkabarettisten „Tom und Basti“ aus dem Landkreis Freyung-Grafenau

„Im Woid, im Woid, do bin i dahoam“, sangen Sebastian Hackl (l.) und Thomas Graf, als sie bei einem Kabarettabend im Obergessenbacher Gasthaus Kirschner auftraten. Das Markenzeichen der beiden ist ein Gewand, das früher typisch für die Menschen im Bayerischen Wald war.
„Im Woid, im Woid, do bin i dahoam“, sangen Sebastian Hackl (l.) und Thomas Graf, als sie bei einem Kabarettabend im Obergessenbacher Gasthaus Kirschner auftraten. Das Markenzeichen der beiden ist ein Gewand, das früher typisch für die Menschen im Bayerischen Wald war.

Können zwei junge Musiker mit seltsamer Sprache und heruntergekommener Kleidung ein Publikum begeistern? Sie können, wurde am Samstagabend, 05. November, in Obergessenbach klar: Thomas Graf (28) und Sebastian Hackl (30) – Künstlername: „Tom und Basti“ – unterhielten die 260 Besucher des ausverkauften Kabarettabends der Feuerwehr Langenamming und des Frauenbunds Obergessenbach bestens. Trotz oder sogar wegen der sprachlichen Gegensätze der Künstler aus Mauth (Landkreis Freyung-Grafenau) zu den Besuchern, die hauptsächlich aus dem Landkreis Deggendorf waren. So schmunzelten die Zuschauer, als Sebastian Hackl zum Beispiel von einer „Kotz“ (Katze) oder der „Frein“ (Freyung) erzählte. Gemeinsam musizieren Thomas Graf und Sebastian Hackl seit rund 15 Jahren, einem größeren Publikum wurden die beiden 2013 bekannt, als sie im Bayerischen Fernsehen zu sehen waren. Vor kurzem haben sie ihr zweites Programm herausgebracht, das sie in Obergessenbach vorstellten. In humoristischer Weise beschäftigten sich die Künstler mit Themen wie Unterschiede zwischen Mann und Frau, Probleme im Gesundheitssystem, niveauloses Fernsehprogramm oder dem Schönheits- und Fitnesswahn. Zwischendrin besangen die Musiker ihre Heimat: „Im rauschenden bayerischen Woid, do bin i dahoam. Im Woid, im Woid, do bin i dahoam.“ Damit das Lied rüberkommt, müssen es „Tom und Basti“ nicht auf dem Großen Arber singen. Bei ihren klaren Stimmen, unterstützt durch Gitarre und Akkordeon, geht das Stück auch in einem Wirtshaus unter die Haut. Der Kabarettabend wurde über Monate geplant und fand zum vierten Mal statt. Für die Organisatoren und „Tom und Basti“ – das machten Applaus und Zugabe-Rufe am Ende deutlich – sollte gelten: Genauso weitermachen.

Die 260 Besucher des Kabarettabends der Feuerwehr Langenamming und des Frauenbunds Obergessenbach lachten kräftig.
Die 260 Besucher des Kabarettabends der Feuerwehr Langenamming und des Frauenbunds Obergessenbach lachten kräftig.

Viel Heimatliebe, wenig Kitsch

“Tom und Basti” machen bayerische Mundartmusik – Am 5. November im Landgasthof Kirschner

Thomas Graf und Sebastian Hackl vertreten ein Genre, das wieder modern geworden ist: Bayerische Mundartmusik. Als “Tom und Basti” stehen die jungen Männer aus Mauth (Landkreis Freyung-Grafenau) jedes Jahr rund 100 Mal auf der Bühne. Am kommenden Samstag sind sie beim Kabarettabend der Feuerwehr Langenamming und des Frauenbunds Obergessenbach zu Gast. Vorab hat die OZ mit Thomas Graf gesprochen.
Was erwartet die Besucher?
Graf: Ein unterhaltsamer Abend, der aus Wirtshausmusik und Geschichten aus dem Leben besteht. Diese sind manchmal nachdenklich, hauptsächlich aber zum Schmunzeln.
Wie entstehen solche Geschichten?
Graf: Zum Beispiel beim Autofahren oder im Wirtshaus. Wir schreiben sie in ein Notizbüchlein, das wir immer dabei haben.
Was bedeutet das Wirtshaus für Sie?
Graf: Das Wirtshaus ist Ursprung meines musikalischen Werdegangs. Ich bin jede Woche im Wirtshaus, bei uns in der Mauth gibt es noch eine Wirtshauskultur, da sitzt der 75-jährige Stammtischbruder neben dem 16-Jährigen. Das Wirtshausgehen am Wochenende ist leider ins Hintertreffen geraten, weil wir da fast die ganze Zeit Auftritte haben.
Wie erklären Sie es sich, dass Sie so gefragt sind?
Graf: Der Auftritt bei der BR-Sendung “Wirtshausmusikanten beim Hirzinger” 2013 hat uns gut getan, auf ihn werden wir bis heute angesprochen. Einen Teil dazu beigetragen, dass die Leute allgemein empfänglicher für bayerische Volksmusik sind als vor 20 Jahren, haben sicherlich Gabalier und Co.. Doch im Gegensatz zu deren Musik ist unsere nicht kitschig.
Sie greifen bei Ihren Auftritten Lieder von früheren bayerischen Volkssängern wie dem Roider Jackl oder dem Weiß Ferdl auf. Warum?
Graf: Diese Lieder dürfen nicht verloren gehen, viele von ihnen sind bis heute aktuell. Ein Beispiel: Der Roider Jackl sang früher, dass beim Heiraten darauf geschaut wird, wie viel Geld der Partner hat. Daran hat sich bis heute wenig geändert.
Wir stellen Sie sich Ihre musikalische Zukunft vor?
Graf: Wir haben bisher hauptsächlich in Niederbayern gespielt, nächstes Jahr treten wir auch in Franken, Oberbayern und der Oberpfalz auf. Ich möchte auf alle Fälle mit Basti weitermachen. Es macht großen Spaß und wenn uns die Leute irgendwann nicht mehr hören wollen, bauen wir unsere Arbeit als Musiklehrer aus, der wir momentan rund 20 Stunden pro Woche nachgehen.
Das Interview führte OZ-Mitarbeiter Martin Maier. Karten können unter 09932/1704 reserviert werden. Das Konzert im Gasthaus Kirschner beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr.

„Keine Selbstverständlichkeit“

Anerkennende Worte und Präsente für 29 langjährige Mitglieder der Feuerwehr Langenamming

Urkunden, Ehrenzeichen und Lob bekamen Mitglieder der Feuerwehr Langenamming bei einem Ehrenabend – unter anderem von Landrat Christian Bernreiter (l.) und der Vorstandschaft der Feuerwehr Langenamming um Vorstand Xaver Eckl (v. r.) und Kommandant Josef Eineder.
Urkunden, Ehrenzeichen und Lob bekamen Mitglieder der Feuerwehr Langenamming bei einem Ehrenabend – unter anderem von Landrat Christian Bernreiter (l.) und der Vorstandschaft der Feuerwehr Langenamming um Vorstand Xaver Eckl (v. r.) und Kommandant Josef Eineder.

Bei einer Feierstunde hat die Feuerwehr Langenamming – unterstützt von Vertretern der Kommunalpolitik und der Feuerwehrspitze des Landkreises – Mitglieder geehrt. Die Feuerwehrkräfte – offiziell 29 an der Zahl, anwesend war etwas weniger – erhielten am Samstagabend, 08. Oktober, in Obergessenbach Präsente und Lob: Manche für ihren langjährigen Einsatz als aktive Feuerwehrkräfte, andere für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Verein, die nach Ende der aktiven Dienstzeit weiterläuft. Landrat Christian Bernreiter betonte, es sei „keine Selbstverständlichkeit, dass man sich über so lange Zeit in den Dienst der Allgemeinheit stellt“. Langenammings Kommandant Josef Eineder sagte, Gesellschaft und Feuerwehrwesen hätten sich stark verändert. Gleich geblieben seien die Beweggründe der Menschen, der Feuerwehr beizutreten: Nämlich Hilfe zu leisten wie Feuerwehrschutzpatron Sankt Florian. Eineder appellierte an Landrat Bernreiter, den ehrenamtlichen Wehren nicht zu viel zuzumuten. Viele Besucher und der Landrat applaudierten. Ein Teil der Geehrten erhielt Ehrenamtskarten. Kommandant Eineder bat den Landrat, das Engagement der Feuerwehrkräfte bei der Vergabe der Karten stärker als bisher zu berücksichtigen. Moderiert wurde der Ehrenabend von Langenammings Feuerwehr-Vorstand Xaver Eckl. Als besondere Gäste begrüßte Eckl unter anderem Kreisbrandrat Alois Schraufstetter, Kreisbrandinspektor Erwin Wurzer den für die Langenamminger Feuerwehr zuständigen Kreisbrandmeister Konrad Seis, EKBR Leopold Schmid, EKBI Klaus Heller, Fahnenmutter Therese Krenn sowie Osterhofens 3. Bürgermeister Kurt Erndl und eine Abordnung des Patenverein Altenmarkt.

Die Geehrten

25-jährige aktive Dienstzeit:

Anton Streibl jun., Max Streibl jun., Alfred Huber jun., Josef Eineder und Helmut Gigl

40-jährige aktive Dienstzeit:

Gustav Erndl, die Ehrenkommandanten Johann Hasreiter und Alois Schöfberger, Martin Maier sen., Johann Hofbauer, Alfred Schuster, Josef Schuster, Ludwig Schütz sen. und Franz-Xaver Eckl

50-jährige Mitgliedschaft:

Josef Augenthaler, Eduard Heißenhuber, Karl Schuster, Anton Streibl sen. und Josef Weigl sen.

55-jährige Mitgliedschaft:

Josef Frammersberger, Alfred Huber sen., Ludwig Jahrstorfer sen., Konrad Krenn, Johann Saller und Johann Streibl

60-jährige Mitgliedschaft:

Alois Högl und Josef Lechner sen.

65-jährige Mitgliedschaft:

Johann Hartl sen. und Max Streibl sen.

 

Ein Schlafplätzchen für Wildbienen

„Helden“ der Feuerwehr bauten Bienenhotel – Nun wurde es der Bestimmung übergeben

Patin Bürgermeisterin Liane Sedlmeier, Franz-Xaver Eckl, Josef Eineder, Sponsoren Werner Krenn und Jean-Luc Hermann, die Planer des Bienenhotels mit der Feuerwehrjugend
Patin Bürgermeisterin Liane Sedlmeier, Franz-Xaver Eckl, Josef Eineder, Sponsoren Werner Krenn und Jean-Luc Hermann, die Planer des Bienenhotels mit der Feuerwehrjugend

Nach den die „Helden“ ihr Wildbienenhotel in kürzester Zeit fertiggestellt hatten und es auch an Ort und Stelle aufgebaut worden war, besuchte Patin Bürgermeisterin Liane Sedlmeier das Projekt am Freitagabend, 29. Juli. Der erste Kommandant der Langenamminger Feuerwehr Josef Eineder, begrüßte alle Gäste, ganz besonders aber vom Planungsbüro für Bienenhotels aus Triftern Ursula Klose-Dichtl. Karl-Heinz Dichtl, Jean-Luc Hermann von Wolf System Bau und von Holzbau Krenn, Werner Krenn. Er freute sich sehr das Projekt jetzt seiner Bestimmung übergeben zu können. Die Feuerwehrjugend hatte an „3 Tagen Zeit für Helden“ ihre Freizeit geopfert und sehr fleißig an diesem Bienenhotel gearbeitet. Er dankte Jean-Luc Hermann vom Wolf System Bau für die Holzspende, damit das Hotel ein Grundgestell hatte, die vielen übrigen Utensilien zur Fertigstellung stellte Holzbau Krenn kostenlos zur Verfügung. So entstand nach vielen Stunden Arbeit dieses tolle Projekt. Die jungen Leute hatten viel zu tun, mussten doch unendlich viele Löcher in die Holzklötze gebohrt werden. Im Fachhandel waren kurze Zeit lang alle Bohrer vergriffen. Die Jugendlichen waren die wichtigsten Helfer hier und wurden nur bei einigen Arbeiten von den Erwachsenen unterstützt. Auch die Bepflanzung des großen Daches nahmen die Jugendlichen in die eigenen Hände. An dem vorgesehenen Platz, gleich neben dem Hotel werden demnächst die Schautafeln aufgestellt, zu diesem Zweck kamen Karl-Heinz Dichtl und Ursula Klose-Dichtl aus Triftern vorbei, um das Wildbienenhotel zu begutachten. Im Gepäck hatten sie die Plakate für die Schautafeln. Bereits im Jahre 2007 beteiligte sich die Jugend mit einen kleinen Bienenhotel, einer Sitzgelegenheit und sieben Schautafeln. Nach vielen Jahren war das Hotel leider kaputt und die Sitzgelegenheit brauchte auch eine Runderneuerung. So machten sie sich daran in diesem Jahr ein noch schöneres und größeres, vor allem aber ein stabileres Bienenhotel zu bauen, auch die Sitzgelegenheit wurden hergerichtet und neue Schautafeln aufgestellt. Zu Recht kann 1. Kommandant Josef Eineder stolz sein auf seine Feuerwehrjugend, sie haben hier ein tolles und nachahmenswertes Projekt auf die Beine gestellt.  Ursula Klose-Dichtl erklärte den Gästen die Notwendigkeit eines Bienenhotel und das Umfeld dazu. Eine Biene brauche nicht nur ein Haus, sondern auch Futter und Nistmaterial, aber vor allem schönes Wetter. „Die Wildbienen sind wesentlich effektiver in der Bestäubung als die Honigbiene“. Nun werden hier in Zukunft viele Wildbienen ein Schlafplätzchen finden.

Ursula Klose-Dichtl und Patin Bürgermeisterin des Projektes Liane Sedlmeier mit den Plakaten
Ursula Klose-Dichtl und Patin Bürgermeisterin des Projektes Liane Sedlmeier mit den Plakaten

 

Kreisbrandinspektion zu Besuch

Die Feuerwehrspitze des Landkreis Deggendorf mit der „Amminger Jugendfeuerwehr“
Die Feuerwehrspitze des Landkreis Deggendorf mit der „Amminger Jugendfeuerwehr“

Etwa zehn Ausschusssitzungen veranstaltet die Feuerwehrspitze des Landkreises pro Jahr – und seit kurzem immer bei einer der 93 Wehren im Einzugsgebiet. Am Montag, 04. Juli, tagten die Funktionäre im Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Langenamming. Kreisbrandrat Alois Schraufstetter (2. v. r.) und Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Konrad Seis (3. v. r.) dankten der Langenamminger Feuerwehr um Vorstand Xaver Eckl (4. v. l.) und Kommandant Josef Eineder (7. v. l.) für die Gastfreundschaft. In der zweistündigen Besprechung ging es um aktuelle Feuerwehrthemen. Für das leibliche Wohl hatten Vorstand Eckl und Anna Frammersberger gesorgt.

 

350 Besucher bei Dorffest

Besonderer Gast war die Weltmeisterin im Maßkrugtragen

Die Weltmeisterin im Maßkrugtragen, Anita Schwarz, bei einer Disziplin, die ihr fremd ist: Maßkrugstemmen. Mit dem Maßkrugtragen hat Schwarz vor ein paar Jahren aufgehört.
Die Weltmeisterin im Maßkrugtragen, Anita Schwarz, bei einer Disziplin, die ihr fremd ist: Maßkrugstemmen. Mit dem Maßkrugtragen hat Schwarz vor ein paar Jahren aufgehört.

350 Personen haben am Sonntag, 05. Juni, das Dorffest der „Amminger Wehr“ besucht. Da es – passend zum 500-jährigen Jubiläum des bayerischen Reinheitsgebots – unter dem Motto „Bier in Bayern“ stand, hatte die Feuerwehr die Weltmeisterin im Maßkrugtragen, Anita Schwarz, eingeladen. Viele Helfer aus Langenamming und Umgebung brachten sich bei dem Fest ein. Ihr Glück: Nach Regen am Vormittag kam just zu Festbeginn am Nachmittag die Sonne hervor. Für die Besucher gab es einen kleinen Vergnügungspark mit Los-Stand, Trampolin und Torwand. Am häufigsten in die Löcher dieser traf Anton Hasreiter aus Eichendorf. Ihre Kraft testen konnten die Gäste bei einem Maßkrugstemm-Wettbewerb, den bei den Männern Alexander Gerstl aus Osterhofen gewann. Bei den Frauen siegte Gertraud Pirkl aus Altenmarkt. Auch Anita Schwarz testete ihre Ausdauer beim Maßkrugstemmen, landete aber nur im Mittelfeld. Im Maßkrugtragen hingegen hält sie bis heute den Weltrekord der Frauen. Aufgestellt hat ihn Schwarz 2008, als sie mit 19 gefüllten Maßkrügen 40 Meter zurücklegte. Heute trägt Anita Schwarz keine Maßkrüge mehr. An ihre aktive Zeit erinnern Fotos, die Anita Schwarz mitgebracht hatte und den Besuchern zeigte. Das Fest fand in der Maschinenhalle von Hans Hartl statt und schloss mit der Verlosung des Maibaums. Ihn gewann Simon Jahrstorfer aus Langenamming.

Die Feuerwehr Langenamming führte auf ihrem Dorffest eine Verlosung sowie Wettbewerbe im Maßkrugstemmen und Torwandschießen durch. Den Gewinnern gratulierte Feuerwehr-Vorsitzender Xaver Eckl (l.).
Die Feuerwehr Langenamming führte auf ihrem Dorffest eine Verlosung sowie Wettbewerbe im Maßkrugstemmen und Torwandschießen durch. Den Gewinnern gratulierte Feuerwehr-Vorsitzender Xaver Eckl (l.)

 

Einen Maibaum stellten die Langenamminger am Dorfplatz auf.
Einen Maibaum stellten die Langenamminger am Dorfplatz auf.

Die Feuerwehr Langenamming hat am Sonntag, 1.Mai einen Maibaum aufgestellt. Er ist 27 Meter hoch und steht am Dorfplatz. Gespendet hat ihn der Stammtisch der Feuerwehr. Die Feuerwehrkräfte fällten den Baum in einem Waldstück bei Obergessenbach und fuhren ihn zum Dorfplatz. Dort entfernten viele freiwillige Helfer die Rinde des Baums und schmückten ihn mit Tannenkränzen und Fahnen. Alois Voggenreiter und sein Sohn Andreas stellten ihn mit einem Kranlaster auf. Zur Feier des Tages trafen sich die Dorfbewohner danach zu einer Brotzeit im Feuerwehrgerätehaus. Feuerwehr-Vorsitzender Xaver Eckl dankte allen Helfern. Seit 1981 hat die Feuerwehr jedes Jahr einen Maibaum aufgestellt, erklärte Eckl. Das Maibaumaufstellen war der Beginn der Langenamminger Maifeierlichkeiten. An allen Sonn- und Feiertagen im Mai veranstaltet die Dorfgemeinschaft eine Maiandacht in der Dorfkapelle. Die Andachten beginnen um 12.30 Uhr. Anlässlich des Florianitags am Mittwoch hält Pfarrgemeindereferentin Christine Hannes um 19 Uhr eine Andacht. Danach lädt die Dorfgemeinschaft zu einer Brotzeit ins Feuerwehrhaus ein. Am 5. Juni veranstaltet die Feuerwehr ihr Dorffest.

 

Ohne Wenn und Aber immer für andere da

Stadt Osterhofen verlieh Ehrennadel an Ehrenkommdanten Alois Schöfberger beim Ehrenamtsabend in der Stadthalle

Ehrennadel_Stadt Osterhofen

Ehrenamtliche machen alles, außer Nein zu sagen: Als Zeichen des Dankes hat Bürgermeisterin Liane Sedlmeier zusammen mit ihren Stellvertretern Thomas Etschmann und Kurt Erndl am Freitagabend, 11. März, 43 Ehrenamtliche mit der Ehrennadel der Stadt Osterhofen ausgezeichnet.
“Menschen wie Sie sind immer da, ohne Wenn und Aber”, hieß Liane Sedlmeier die Geehrten zum Ehrenamtsabend in der Stadthalle willkommen.
Abwechselnd riefen die stellvertretenden Bürgermeister Thomas Etschmann und Kurt Erndl die nominierten dem Alphabet nach auf und verlassen die Laudationes:
Die Freiwillige Feuerwehr Langenamming schlägt Alois Schöfberger für die Ehrennadel der Stadt Osterhofen vor. Bereits mit 21 Jahren übernahm Alois Schöfberger das Amt des Zeugwartes, dass er von 1976 bis 1986 gewissenhaft ausführte. Von 1976 bis 1986 war er Mitglied im Feuerwehrausschuss. Von 1986 bis 2004 übernahm er das Amt des 2. Kommandanten. In den 18 Jahren, in denen er stellvertretender Kommandant war, fielen viele zukunftsweisende Aktionen, wie der Umbau des Feuerwehrgerätehauses mit Anbau eines Schulungsraumes. Auch das 100-jähres Gründungsfest mit Fahnenweihe im Jahre 1998 erforderte seinen ganzen Einsatz. Aufgrund seiner großen Verdienste wurde er im Jahre 2005 zum Ehrenkommandanten ernannt.
Die Lobreden waren zu verstehen als Ausdruck der Wertschätzung für die freiwillige Arbeit von Menschen, die oft seit Jahrzehnten im Hintergrund werkeln. Es sind Menschen, die Pfarreien und Kirchengemeinden am Laufen halten, die Gemeinschaft im Sportverein fördern und ihrem Nächsten im Notfall zu Hilfe eilen.
“Ihr bürgerschaftliches Engagement schafft neue Verbindungen”, dankte Liane Sedlmeier und führte aus: “Unsere Gesellschaft ist auf die Ehrenamtlichen angewiesen.”
In den vergangenen sieben Jahren hat die Stadt die Ehrennadel bereits an 330 Personen verliehen. Von unserer „Amminger Wehr“ wurden: Max Frammersberger, Ludwig Jahrstorfer jun., Josef Mittermeier sen., Franz Kalhammer, Alois Högl, Edi Heißenhuber und Konrad Krenn ausgezeichnet.